mJD verspielt Vorsprung

mJD verspielt Vorsprung

Zweiter Spieltag für die mJD am vergangenen Samstag. Wieder auswärts, diesmal ging es nach Grimmen. Eine Mannschaft, die ihre ersten beiden Spiele deutlich gewinnen konnte. Der nächste Gradmesser, das nächste Team mindestens auf Augenhöhe.

Nach der souveränen Leistung in Greifswald Wochen zuvor sollte nun an das positive angeknüpft, zudem noch effektiver Torchancen herausgespielt werden. Das am Donnerstag kurzfristig ausgefallene „Videostudium“ wurde kurzerhand direkt vor das Spiel gelegt und die Umkleidekabine so zum Kinosaal verwandelt. Einige Szenen wurden besprochen.

Die Einstellung stimmte.

Hochkonzentriert schenkten sich in der Partie beide Mannschaften keinen Zentimeter. In den ersten neun Minuten konnten beide Seiten jeweils dreimal erfolgreich abschließen. Mit drei weiteren Toren in Folge einteilten die Hausherren, so dass sich die Trainer gezwungen sahen eine Auszeit zu nehmen.Diese schien zu fruchten. Vier Tore der Gäste bedeuteten die erste Führung im Spiel. Mit dem Halbzeitpfiff zappelte der Ball erneut im Netz, Halbzeitstand 7:8 aus Sicht der Grimmener.

Da geht doch was. Wiederanpfiff bei Ballbesitz Stralsund. Ausbau der Führung und den nun folgenden Angriff unterbunden. Wieder Ballbesitz, wieder drin. 7:10. Sicherheit durch erfolgreiche Abwehrarbeit und konsequenten Torabschluss geholt, möchte man meinen.

Was nun folgte, schien demnach unerklärlich. Stralsund stellte das Handball spielen nahezu ein, erstmals wurde nach Ballannahme sofort begonnen zu prellen, waghalsig angespielt, überhastet abgeschlossen. Das wiederum bestraften die Grimmener sofort, glichen in der Folge aus und sorgten mit dem vierter Treffer zur neuerlichen 11:10 Führung. Die Gäste glichen nochmal aus, doch es sollte nicht wieder gelingen den darauf folgenden Rückstand aufzuholen. Endstand 19:14.

Ärgerlich, aber gerecht. Glückwunsch nach Grimmen!

Fazit: Ein Handballspiel, was über lange Zeit auf Augenhöhe gestaltet wurde. 30 konzentrierte Minuten der Stralsunder reichen eben nicht. Ein besonderer Dank gilt dem Grimmener Hallensprecher, der nach jedem Tor den Namen des Torschützen mitteilte und gelungene Aktionen auf beiden Seiten kommentierte! Handballfeeling wie bei den Großen, das macht schon Spaß. Unabhängig vom Ergebnis.

Wir lernen weiter und geben nicht auf. Alle gemeinsam.

 

Für den SHV spielten:Luca-Maxim Oberländer, Paul Philippen (TW); Svere Möhnke, Neven Niklas, Jeremy Gütschow, Elias Kuven (2), Tommy Winkel (1), Theo Bressem (4), Adrian Freitag (1), Henrik Hackbarth (5), Florian Gielow (1), Kenny Weise